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Die Gründungszeit Die Gründungszeit der Herner Loge war geprägt durch die Nachwirkungen des ersten Weltkrieges. Die Ruhrbesetzung durch die Franzosen begann 1923. Die Ruhrbesetzung zeichnete sich durch Schikanen, Gewalttaten, Ausweisungen, durch Passzwang zwischen den rheinischen und westfälischem Gebiet, durch politische Unruhen und Passiven Widerstand aus. Herne, das im Jahre 1923 ca. 68000 Einwohner hatte, litt unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten, unter Repressionen an den Schulen. Alles zusammen führte zu entsprechenden Unruhen in der Bevölkerung. Unter diesen Bedingungen während der Gründungszeit der Herner Loge versteht man, warum die Gründer das frei und unerschütterlich in unser Bijou eingefügt haben. Die Gründung der Eiche auf roter Erde fiel auch in eine Zeit, in der das Freimaurertum in Deutschland den höchsten Mitgliederstand seiner Geschichte erreichte. 1928 waren 81.025 Freimaurer in 655 Logen im Inland und 21 deutscher Logen im Ausland registriert. Im Jahre 1932 waren noch 76.260 Freimaurer verzeichnet. Es gab 11 Großlogen im Jahr 1928, derer 12 im Jahr 1932. Die Herner Loge gehörte der Grossen National-Mutterloge zu den drei Weltkugeln (kurz: 3WK) an. 3WK war 1928 mit 177 Logen und 22.690 Mitgliedern die stärkste Großloge, gefolgt von der Grossen Landesloge (GLL: 172 Logen, 22.330 Mitgliedern) und der Grossen Mutterloge Royal York zur Freundschaft (RY: 104 Logen, 11.400 Mitglieder). Diese drei Großlogen werden auch als die Altpreussischen Großlogen bezeichnet und vereinigten ca. 2/3 der deutschen Freimaurer. © 2003 Eiche auf Roter Erde e.V. - Alle Rechte vorbehalten |
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