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Ein neuer Anfang 1945-1946 Der Neuanfang der Herner Loge nach ihrer Auflösung ging zunächst nicht von Herner Brüdern aus. Das Haus war verloren. Während des Dritten Reiches war das Reichswehrkommando darin untergebracht. Nach dem Krieg wurde das Haus an die Kommunistische Partei vermietet, die dort eine Druckerei betrieb. Die Geschichte des Wiederaufbaus der Freimaurerei in dieser Region begann im Sommer 1945 in Essen, wo sich wieder erstes freimaurerisches Leben regte. Zunächst war man entschlossen, mit Essen, Mühlheim und Gelsenkirchen gemeinsam eine neue Bauhütte mit Sitz in Essen zu errichten. Stillschweigend wurde dabei vorausgesetzt, dass allen vier Städten gleiche Rechte und Pflichten zugestanden würden. Die Essener strebten aber nicht nach einer Neugründung einer Art Gebietsloge, sondern nach einer Wiedereröffnung der alten Alfred zur Linde an und erwarteten von den Brüdern der vorgenannten anderen Städte, dass sie bei Alfred zur Linde Mitglied würden. Die Bochumer Brüder hielten das für nicht richtig, da unter anderem zwei verschiedene Behörden Genehmigungen zu erteilen hätten: Essen gehörte zur Provinz Nordrhein, Bochum zu Westfalen. So entschloss man sich in Bochum die Loge Zu den drei Rosenknospen wieder ins Leben zu rufen. Am 2.2.1946 versammelte man sich in Bochum und unterzeichnete ein internes Gründungsprotokoll. Dieses Protokoll ging zusammen mit einem Fragebogen an die Adressen, von denen man glaubte, dass Interesse für einen Logen-Neuanfang bestünde und von denen man wusste, dass sie der N.S.D.A.P. weder ideell noch materiell nahegestanden haben. © 2003 Eiche auf Roter Erde e.V. - Alle Rechte vorbehalten |
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