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Bochum und Herne gehen zusammen

Nach dem Krieg versammelten sich die Brüder zunächst in Bochum im Lokal Imberg an der Bergstraße, jeden ersten Samstag im Monat ab 17 Uhr. Man ersuchte die offizielle Wiedereröffnung der „Drei Rosenknospen“ bei der Militärregierung zu erreichen. Dieser Antrag wurde, wie erwartet, zunächst abgelehnt.

Zum 12. Dezember 1946 wurde eingeladen, um das Stiftungsfest der Bochumer Loge Zu den Drei Rosenknospen zu feiern. Die Feier fand im Hotel Schlenkhoff in Herne statt. Einige Rituale und Ritualgegenstände, die gerettet werden konnten, kamen wieder in Gebrauch.

Im Januar 1947 wird berichtet, dass der "Herner Verein" wieder im Vereinsregister eingetragen werden soll. Der Name soll nicht ein Neueintrag, sondern weiterhin Eiche auf roter Erde sein. Bei der Stadtverwaltung wurde eine Eingabe gemacht, die zeigen sollte, dass man das Haus aufgrund des zu erwartenden Wiedergutmachungsgesetzes zurückfordern wird. Der Verkauf an die KPD oder an die Kirchengemeinde sollte dadurch verhindert werden.
Tatsächlich wurde im September 1947 eine Verordnung zur Wiederherstellung aufgelöster Vereine erlassen. So konnte am 13. Dezember 1947 eine Beschlussfassung über die Wiederherstellung der Herner Loge und deren Satzung erfolgen und das Stiftungsfest im Hotel Schlenkhoff gefeiert werden.

Im Jahre 1948 entwickelte sich langsam richtiges Logenleben mit Vorträgen, Musikabenden und Besuchen nachbarschaftlicher Logen. Am 17. 6. 1948 erfolgte die Wiedereintragung der Herner Loge ins Vereinsregister. Im August 1948 erhielt die Bochumer Loge ihre volle Rechtsfähigkeit zurück. Die Lichteinbringung wurde für den 12. Dezember 1948 festgesetzt.


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