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Die Wiederbeschaffung des Logenhauses 1947-1952

Im Jahr 1943 wurde die Grundbesitzung von der Sparkasse Herne an die Stadtgemeinde verkauft. Die Stadt trug auch die Nebenkosten, übernahm das Haus aber ohne Inventar, da das bereits im Laufe der Kriegsjahre abgegeben worden war.

Nach Erlass einer Verordnung für die Britische Zone (7. November 1947), die Maßnahmen und Fristen zur Anmeldung und Rückgabe von Vermögen regelte, begann eine längere Auseinandersetzung mit der entsprechenden Behörde. Am 9. November 1950 wurde im Wiedergutmachungsamt des Landgerichtes in Bochum zwischen der Herner Loge und der Stadtgemeinde Herne am 6. Dezember 1950 ein Vergleich geschlossen. Am 2. April 1952 regelte ein Vergleich mit der Stadtsparkasse die Entschädigung des Inventars.

Da zuvor das ganze Haus von der Stadtgemeinde Herne an die Kommunistische Partei vermietet worden war, die ihrerseits acht Untervermietungen im Haus hatte und einen Druckereibetrieb unterhielt, ergaben sich Probleme. In einem Vergleich zwischen der Loge und der Kommunistischen Partei einigte man sich auf eine Beendigung des Mietverhältnisses und Freigabe der Räume zum 31. Dezember 1951. Das Jahr 1952 verging im wesentlichen mit Renovierungsarbeiten. Der Druckereibetrieb der KPD und fehlende Instandhaltung am Haus hatten deutliche Schäden hinterlassen.


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