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Das alte Logenhaus Allen Notzeiten zum Trotz wurde am 2. Februar 1925 beschlossen, ein eigenes Logenhaus zu bauen. Zur Finanzierung wurden am 1. Januar 1927 Schuldverschreibungen ausgegeben. Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. März 1925. Bereits im Dezember war der Bau soweit fertiggestellt, dass am 12. Dezember 1925 die feierliche Handlung der Lichteinbringung stattfand. Die Tempelarbeit und Lichteinbringung durch den Nationalgroßmeister begann pünktlich 5 Uhr nachmittags. Es schloss sich eine Tafelloge an. Der Preis für das Gedeck einschließlich einer halben Flasche Wein betrug 6 Mark.
Das Haus war ausgesprochen großzügig angelegt und auf die Belange der Loge ausgelegt. Die Loge besaß eine Schankkonzession. Nach der Zwangsauflösung und Liquidation 1934 konnte nach dem Krieg zwar das nahezu verschonte Gebäude wiederbeschafft werden, jedoch entschloss man sich Ende 1967 zum Verkauf an die Kreishandwerkerschaft. Von der Loge wurde noch bis 2010 das Obergeschoss genutzt. Besondere Veranstaltungen fanden aber auch im Saal der Kreishandwerkerschaft im Erdgeschoss statt. © 2003 Eiche auf Roter Erde e.V. - Alle Rechte vorbehalten |
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