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Der Name der Loge Unser Bijou und unser Siegel, in seiner Urform und in seiner späteren bis heute gebräuchlichen Form, zeigen einen Eichenbaum auf rotgefärbter Erde.
Diese Darstellung findet sich auch auf fast allen alten Zunft- und Handwerksfahnen Hernes. Die Verbundenheit der Brüder zu ihrer Heimatstadt war offensichtlich ein wichtiger Grund für die Namengebung. Der Begriff Rote Erde war im 19. Jahrhundert eine Bezeichnung für das geographische Westfalen. Seinen Ursprung hatte der Begriff rote Erde wahrscheinlich in seiner Bedeutung als freier Platz (gerodeter Erde) oder unter freiem Himmel aus der Femengerichtsbarkeit unserer Vorfahren. Die Eiche ist nicht nur Sinnbild für Standhaftigkeit: Sie stand in der zeitgenössischen Dichtung auch für den Deutschen Staat. Das Bijou trägt im Dreieck den Schriftzug frei und unerschütterlich. Dieser stammt aus den unpolitischen Gedichten mit dem Titel Der Eichenkranz des Vormärz-Dichters August Heinrich Hoffmann, der sich selbst Hoffmann von Fallersleben nannte. Frei und unerschütterlich wachsen unsere Eichen Wie die Eiche Darum sei der Eichenbaum unser Bundeszeichen: [Hoffmann von Fallersleben, auch in: Demokratische Lieder, Bundeszeichen, 1849, Nr. 24, 32.] © 2003 Eiche auf Roter Erde e.V. - Alle Rechte vorbehalten |
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